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Glasfasernetz in der Gemeinde Ried ist fertig

Am 28. Juli 2011 hat der Bürgermeister der Gemeinde Ried Anton Drexl offiziell das Glasfasernetz von Herrn Tobias Miessl Geschäftsführer der Firma Miecom abgenommen.


Foto: Heike John, Friedberger Allgemeine

Ab sofort können alle Haushalte mit Geschwindigkeiten von 6.000 Kbit/s bis zu VDSL 50 (50 Mbit/s) je nach Entfernung zum Verteiler surfen.
Die Firma Miecom hat knapp 1 Mio. € in den Glasfaserausbau der Gemeinde Ried investiert; die Gemeinde Ried beteiligt sich mit einem Anteil von ca. 350.000 € an den Ausbaukosten. 100.000 € Zuschuss erhält die Gemeinde Ried von der Regierung von Schwaben.
Der Bauarbeiten wurden durch die Firma TBH Heine aus Beerfelden und die Firma FEMO aus Holzheim in knapp 15 Wochen durchgeführt.

Ab sofort können alle Haushalte Ihren Internetanschluss beantragen.
Anträge des Internetanbieters mic-dsl, Tochterfirma der Firma Miecom, liegen im Rathaus aus oder können unter www.mic-dsl.de heruntergeladen werden.

Bei Fragen können Sie sich an die kostenfreie Hotline der Firma mic-dsl unter: 0800/40 10 900 wenden.

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DSL - Der Ausbau hat begonnen

Am 13.04.2011 fiel im Rieder Gewerbegebiet der Startschuss für die Glasfaserverlegung in Ried. Der Bohrer der Firma Tiefbau Bohrtechnik Heine erreichte Ried. Von nun an ist es nur noch eine Frage von Wochen. Ca. Anfang bis Mitte Juli dürfte allen Haushalten in unserer Gemeinde das "schnelle" DSL zur Verfügung stehen.

Anträge für den Internetzugang der Firma mic-dsl liegen im Rathaus aus und können auch im Rathaus abgegeben werden.
Bei Fragen zu den Tarifen und zur Kündigung bestehender Verträge können Sie sich an die Firma mic.dsl unter der Kostenfreien Rufnummer: 0800/40 10 900 wenden.

Foto: Friedberger Allgemeine
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DSL - Breitbandinternetzugang

Im Rahmen der Breitband-Initiative Bayern hat die Gemeinde Ried zur Schaffung einer flächendeckenden Breitbandversorgung vom 14.08.2009 bis 25.09.2009 das Markterkundungsverfahren bzw. bis 31.03.2010 das Auswahlverfahren, welche Vorraussetzung für die staatliche Förderung sind, durchgeführt.
Grundlage für den Beleg der Unterversorgung war die Ist- und Bedarfsanalyse die nach Auswertung der eingegangenen Umfragebögen erstellt wurde.

Im genannten Ausschreibungszeitraum sind insgesamt 9 Angebote eingegangen, von denen alle Anbieter einen Zuschuss von Seiten der Gemeinde benötigten.

Bei der Auswertung der Angebote standen für uns folgende Kriterien wesentlich im Vordergrund:

- flächendeckende Breitbandversorgung des gesamten Gemeindegebietes

- marktübliche Preise, keine überteuerten Tarife und Anschlusskosten

- erhöhter Bedarf der Unternehmen: in sämtlichen Ortsteilen wurde von Unternehmen ein erhöhter Bedarf (über 3 Mbit/s) gefordert

- nachhaltige, zukunftsfähige und auf lange Sicht angelegte Ausbaustrategie, sowie Referenzen

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Das Angebot der Firma Miecom hat als einziges sämtliche der von uns geforderten Kriterien erfüllt und der Gemeinderat der Gemeinde Ried hat in seiner Sitzung vom 27.04.2010 einstimmig für das Angebot der Firma Miecom entschieden.

Die Investitionsvolumen der Firma Miecom beträgt insgesamt 905.681,35 €, die kalkulierten Einnahmen belaufen sich auf 557.423,85 €; somit verbleibt eine von der Gemeinde Ried zu tragende Wirtschaftlichkeitslücke von 348.257,50 €, welche mit einem Zuschuss durch die Regierung von Schwaben, von bis zu 100.000 € gefördert werden kann.

Am 04.05.2010 wurde der Zuwendungsantrag vom Ersten Bürgermeister Anton Drexl und Breitbandpatin Antje Goschütz persönlich bei der Regierung von Schwaben eingereicht.
Nach Sichtung der Antragsunterlagen mit der Abteilungsleiterin für Wirtschaftsförderung und der zuständigen Sachbearbeiterin wurde der Gemeinde Ried die Förderung mit einem Zuschuss von 100.000 € mündlich zugesichert.

Am 28.05.2010 wurde der Kooperationsvertrag zum DSL-Ausbau der Gemeinde Ried mit der Firma Miecom geschlossen.

Ablaufplan
Die Firma Miecom wird Anfang 2011 mit dem Ausbau beginnen, dazu werden im gesamten Gemeindegebiet Glasfaserkabel verlegt.
An den bestehenden Kabelverzweigern (Kabelverteiler zu den Haushalten) der Telekom werden Outdoor-DSLAMs (Vermittlungsstelle) errichtet und per Glasfaser angebunden.
Das Breitbandsignal kommt direkt per Glasfaser an die Kabelverzweiger und von dort auf den bestehenden Kupferleitungen weiter in die Haushalte.
Das bedeutet, dass die Übertragungsraten auf der sog. „letzte Meile“ nicht mehr von der Entfernung zur Vermittlungsstelle (DSLAM) des Vorwahlbereichs (08233 Kissing, 08202 Althegnenberg, 08208 Eurasburg) abhängen sondern von der Entfernung der Haushalte zum Kabelverzweiger auf den der Haushalt geschaltet ist.

Durch die geringen Entfernungen der Haushalte zu den Kabelverzweigern ist im gesamten Gemeindegebiet von einer flächendeckenden Verfügbarkeit von min. 16 Mbit/s bis zu VDSL 50 auszugehen.

Für Unternehmen, auch Hauhalte, welche höhere Übertragungsraten benötigen besteht die Möglichkeit direkter Glasfaser-Hausanschlüsse.

Vertraglich wurde die Verfügbarkeit von DSL für das 3. Quartal 2011 zugesichert.

Download

DSL-Markterkundung